Zentralschlüssel für Behindertentoiletten

Zentralschlüssel für Behindertentoiletten (z. B. an Autobahnen)

Die mit dem Rollstuhlfahrersymbol gekennzeichneten Behindertentoiletten (ca. 6.700) an Autobahnrastplätzen, -raststätten und -tankstellen können mittels eines Zentralschlüssels benutzt werden. Dies gilt auch für Behindertentoiletten in vielen Städten in Deutschland und einigen weiteren europäischen Ländern. Diesen Schlüssel können Sie beim Club Behinderter und ihrer Freunde (CBF) bestellen. Den Schlüssel erhalten behinderte Menschen, die auf behindertengerechte Toiletten angewiesen sind. Dazu gehören schwer gehbehinderte Menschen, Rollstuhlfahrer, Stomaträger, blinde und andere schwerbehinderte Menschen, die hilflos sind oder eine Begleitperson brauchen, sowie an Multipler Sklerose, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Erkrankte und Menschen mit chronischen Blasen-/Darmleiden.
In jedem Fall bekommen den Schlüssel behinderte Menschen mit

 GdB von mindestens 70% aufwärts, oder  die
 Merkzeichen aG, B, H oder Bl.

Der Schlüssel wird gegen Einsendung einer Kopie des Schwerbehindertenausweises (Vorder- und Rückseite) sowie ggf. eines ärztlichen Attestes und z. Zt. 20,- € per Verrechnungsscheck oder in bar zugesandt.

Inzwischen kann der Schlüssel über die Grenzen Deutschlands hinaus genutzt werden. Alleine „DER LOCUS“ weist 9.000 Toiletten aus, die sich mit dem Euro-Schlüssel (engl. eurokey) öffnen lassen.   Der Euro-WC-Schlüssel gilt inzwischen als Norm in Europa.

Es ist gibt dort auch einen Behindertentoilettenführer „DER LOCUS“ , in dem die Standorte der Behindertentoiletten verzeichnet sind. Er kann zum derzeitigen Preis von 8,- € beim CBF bezogen werden.

Der Club hat auch weitere Info´s und Hilfsmittel wie Schilder, Rollstuhlbeleuchtung, Parkplatzabstandsschilder usw. im Programm

Der Zentralschlüssel kostet z. Zt. 20,- €, zusammen mit dem Führer ?,-€
Preise bitte erfragen.

Anschrift:

Club Behinderter und Ihrer Freunde in Darmstadt und Umgebung e.V.“ (CBF)
CBF Darmstadt e.V.
Pallaswiesenstr. 123a
64293 Darmstadt

Telefon:
(06151) 81 22 – 0

 http://www.cbf-da.de

Vermieter: Eigenbedarf bei Schnarcher

Vermietung:  Eigenbedarf für Schnarcher 

Weil der Vermieter ein starker Schnarcher ist, muß ein Mieter aus Remagen jetzt seine Wohnung räumen.
Der Vermieter hatte die im gleichen Haus gelegene Zwei-Zimmerwohnung des Mieters wegen Eigenbedarfs gekündigt. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) begründete er die
Kündigung damit, daß er seit eineinhalb Jahren unter chronischem Schnarchen leide, so daß seine Ehefrau ein eigenes Schlafzimmer brauche.
Das Amtsgericht Sinzig und das Landgericht Koblenz (14 S 216/98) gaben dem Vermieter und seiner Eigenbedarfsklage recht: Es sei nachvollziehbar und vernünftig, daß der Vermieter einen weiteren Raum zur Eigennutzung wünscht, in dem seine Frau getrennt von ihm schlafen kann. Die Ehefrau hatte überzeugend erklärt, da? sie aufgrund des Schnarchens nicht mehr im gemeinschaftlichen Schlafzimmer schlafen kann, sondern die Nächte auf der Couch im Wohnzimmer verbringt. Deshalb leide die Vermieter-Ehefrau an erheblichem Schlafmangel, der bereits zu gesundheitlichen Schwierigkeiten geführt habe.
Das Argument des Mieters, der Vermieter hätte schon bei Abschluß des Mietvertrages vor drei Jahren von seinen Schnarch-Problemen wissen müssen, überzeugte das Gericht nicht. Das Gericht erklärte, daß bei Abschluß des Mietvertrages der Vermieter offensichtlich noch die Hoffnung hatte, seine Probleme durch ärztliche Hilfe lösen zu können, dies sei durch ärztliche Atteste belegt.
Amtsgericht Sinzig und das Landgericht Koblenz (14 S 216/98)

Quelle: Deutscher Mieterbund

Schlafapnoeiker bekommen oft einen Schlaganfall

Mediziner warnen vor Schlafapnoe
Risikofaktor vor und nach Schlaganfall

Auszug Interview falls Sie gerne weiter lesen möchten folgen sie dem Link unten!

Mindestens ein bis zwei Prozent der Bevölkerung ist vorsichtigen Schätzungen zufolge von einer Schlafapnoe betroffen. Die nächtlichen Atemstillstände bewirken zunächst Müdigkeit und Konzentrationsverlust. Mittelfristig führen sie zu Bluthochdruck, weil das Herz mehr pumpen muss, um die Organe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Hochdruck ist der Hauptrisikofaktor für einen Schlaganfall. Verschiedene internationale Studien wiesen ein zwei- bis dreifach erhöhtes Schlaganfall-Risiko bei Apnoe-Patienten aus.

Studien aus Schweden und den USA lassen darauf schließen, dass auch die Schlafapnoe selbst das Risiko für einen Schlaganfall erhöht. Und dass nicht nur die besonders schweren Apnoen, sondern bereits leichte bis mittlere Syndrome den Schlaganfall fördern. Wird die Schlafapnoe von Patienten und Ärzten immer noch unterschätzt? ?Vieles deutet darauf hin“, meint Prof. Dr. Jean Haan.

Möchten Sie diesen Bericht gerne vollständig lesen ?:
Bitte klicken Sie auf diesen <a href=“http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.schlaganfall-hilfe.de/documents/10156/93324/Spende%2BCommerzbank%2BStiftung/8a15bf02-83af-4345-a5d3-d77e5a4552e9%3Ft%3D1369842061049%26imageThumbnail%3D2&imgrefurl=http://www.schlaganfallhilfe.depressemitteilungen&h=180&w=240&sz=118&tbnid=LZ3vpPxK9qTJ1M&tbnh=90&tbnw=120&zoom=1&usg=__qDTauMOmY1LBNHq5Mep5T

 

Dachlawinen, vereiste Gehwege/Straßen Parkplätze/Park-Buchten

Dachlawinen, vereiste Gehwege/Straßen Parkplätze/Park-Buchten gehören zum Winter.
Aber wer kommt für Personen/Sachschäden auf:

Dachlawinen:
Wer durch Dachlawinen oder Eiszapfen körperlichen oder Sachschaden bekommt hat leider keine guten Karten. Ein Urteil des Amtsgerichts München AZ 132 C 11208/08 sagt aus, daß sich jeder selbst vor Schaden von oben schützen muß.

Fußgänger:
Wer zu Fuß ausrutscht, muß nachweisen, daß der Zustand der allgemeinen Glätte vorlag.
Einzelne vereiste Stellen werden nicht anerkannt. Auch muß die Unterlassung der allgemeinen Streupflicht von 7,00 – 20:00 Uhr nachgewiesen werden.
Zur Streupflicht sind Firmen, Gemeinden, Städte, Vermieter, Eigentümer usw. verpflichtet.
Das Abstreuen und Räumen muß regelmäßig erfolgen auch während des Schneefalls bzw. Eisregens.
Bei Eisregen genügt es aber die Rutschgefahr zu verringern

Autofahrer:
Wer mit dem Fahrzeug auf Glatteis ins Schleudern gerät, kann im besten Fall mit einer Teilschuld rechnen.
Die Räumpflicht der Städte und Gemeinden endet ab 21:00 Uhr.
Eine völlige Gefahrlosigkeit auf winterlichen Straßen kann nicht erreicht werden AZ 12 0 214/09 LG Coburg.
Für Städte und Gemeinden besteht innerhalb geschlossener Ortschaften Räum und Streupflicht nur an gefährlichen und verkehrswichtigen Straßen. Radwege und Fußwege sind nicht gerade wichtig oder bedarf keiner Streuung wie z.B. der Winter in Hamburg 2009/10 gezeigt hat.
Gleiches Recht /Pflicht für alle??

Verlust des Versicherungsschutzes bei Verschweigen einer Erkrankung

Verlust des Versicherungsschutzes bei Verschweigen einer Diabetes-Erkrankung
Dies gilt natürlich auch für viele andere Erkrankungen
Das Oberlandesgericht Koblenz (Az.: 10 U 1733/01) hat entschieden, dass ein Diabetiker seinen Versicherungsschutz verliert, wenn er bei Abschluss einer Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung schwere Erkrankungen oder erkennbar chronischen Erkrankungen verschweigt. Es ist dann in der Regel anzunehmen, dass sich der Versicherungsnehmer bewusst ist, dass ihn der Versicherer bei wahrheitsgemäßer Beantwortung nur mit erschwerten Bedingungen oder Leistungsausschlüssen aufnehmen würde.

Gefahr bei Bierdosen-Hähnchengrillen

BfR rät vom Bierdosen-Hähnchen ab
Mitteilung Nr. 024/2014 des BfR vom 1. Juli 2014
Derzeit sind u.a. im Internet verschiedene Kochrezepte im Umlauf, die das Grillen eines Hähnchens auf Bierdosen beschreiben. Aus Sicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist von dieser Art der Zubereitung abzuraten. Denn es ist davon auszugehen, dass die Hitze beim Grillen und Braten gesundheitsschädliche Substanzen aus der bedruckten Au-ßenseite und der beschichteten Innenseite der Bierdose löst, die in das Hähnchenfleisch übergehen.
Getränkedosen werden aus Aluminium oder Weißblech hergestellt. Diese Materialien bilden eine funktionelle Barriere für den Übergang von Stoffen  aus der Außenbedruckung auf die darin abgefüllten Lebensmittel. Bei vorhersehbarem Gebrauch ist somit nicht von einem Übergang von Stoffen aus der Druckfarbe auf die Getränke auszugehen.
Dagegen kommt bei der Verwendung von Bierdosen zum Braten und Grillen von Hähnchen die bedruckte Außenseite der Dosen direkt mit dem Lebensmittel in Berührung. Ein solcher Gebrauch ist von Herstellerseite nicht vorgesehen.
Gemäß dem Entwurf für eine deutsche Druckfarbenverordnung gelten für bedruckte Le-bensmittelbedarfsgegenstände, bei denen ein Übergang von Stoffen aus der Druckfarbe auf das Lebensmittel ausgeschlossen ist, keine Beschränkungen hinsichtlich der in Druckfarben verwendeten Stoffe1. Bei der Bedruckung der Außenseite einer Getränkedose können somit auch Substanzen in den Druckfarbenzubereitungen verwendet werden, für die keine ge-sundheitliche Bewertung in Hinblick auf ihren Übergang auf das Lebensmittel vorliegt, da das Getränk in der Dose nicht beeinträchtigt wird.
Beim Braten und Grillen von Hähnchen kommt zudem bei hohen Temperaturen das Fett aus dem Hähnchen in direkten Kontakt mit der bedruckten Außenseite der Dosen. Dies sind Be-dingungen, die grundsätzlich Stoffübergänge aus Materialien, die mit Lebensmitteln in Be-rührung kommen, begünstigen. Bei hohen Temperaturen können auch die Bildung und der Übergang von Zersetzungsprodukten aus den Bestandteilen der Druckfarben sowie der Lackbeschichtung in der Dose nicht ausgeschlossen werden.
Zusammenfassend stellt das BfR fest, dass es bei der Verwendung von Bierdosen zum Bra-ten und Grillen von Hähnchen zu Übergängen von nicht bewerteten und möglicherweise ge-sundheitsschädlichen Stoffen in das Lebensmittel kommen kann. Das BfR rät deshalb von dieser Zubereitungsform ab.
1 Vgl. Artikel 1 Nr. 2, neuer Absatz (9) zu Artikel 4 der Bedarfsgegenständeverordnung und Amtliche Begründung des Verordnungsentwurfes, (http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Service/Rechtsgrundlagen/Entwurf21VerordnungBedarfsgegnstaende.pdf?__blob=publicationFile)

 

Quelle:

www.bfr.bund.de

Bundesinstitut für Risikobewertung
Abteilung Risikokommunikation
Fachgruppe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Dohrn-Str. 8-10
10589 Berlin
Postanschrift: Postfach 126942, 10609 Berlin
Telefon030 1 8412-0
E-Mail  pressestelle@bfr.bund.de

Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) Anlage 4

Bitte schauen Sie auf den u.g. Link.

Dort finden Sie zu entsprechenden Behinderungen die Auflagen für das Führen von Fahrzeugen.   Die Datenmenge und die Änderungen können und wollen wir hier nicht wiedergeben.

Hier nur ein kurzer Hinweis für Tagesmüdigkeit und Diabets.

11.2 Tagesschläfrigkeit
11.2.1 Messbare auffällige Tagesschläfrigkeit
11.2.2 Nach Behandlung ja
wenn keine messbare
auffällige
Tagesschläfrigkeit
mehr vorliegt ja
wenn keine messbare
auffällige
Tagesschläfrigkeit
mehr vorliegt ärztliche Begutachtung, regelmäßige ärztliche Kontrollen ärztliche Begutachtung, regelmäßige ärztliche Kontrollen

 

 

11.2 Tagesschläfrigkeit
11.2.1 Messbare auffällige Tagesschläfrigkeit nein nein
11.2.2 Nach Behandlung ja
wenn keine messbare
auffällige
Tagesschläfrigkeit
mehr vorliegt ja
wenn keine messbare
auffällige
Tagesschläfrigkeit
mehr vorliegt ärztliche Begutachtung, regelmäßige ärztliche Kontrollen ärztliche Begutachtung, regelmäßige ärztliche Kontrollen

 

 

Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

Anlagen zur Fahrerlaubnis-Verordnung

Anlage 4 (zu den §§ 11, 13 und 14)

Eignung und bedingte Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen

Vorbemerkung

Die nachstehende Aufstellung enthält häufiger vorkommende Erkrankungen und Mängel, die die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen längere Zeit beeinträchtigen oder aufheben können. Nicht aufgenommen sind Erkrankungen, die seltener vorkommen oder nur kurzzeitig andauern (z. B. grippale Infekte, akute infektiöse Magen-/Darmstörungen, Migräne, Heuschnupfen, Asthma).

Grundlage der im Rahmen der §§ 11, 13 oder 14 vorzunehmenden Beurteilung, ob im Einzelfall Eignung oder bedingte Eignung vorliegt, ist in der Regel ein ärztliches Gutachten (§ 11 Abs. 2 Satz 2), in besonderen Fällen ein medizinisch-psychologisches Gutachten (§ 11 Abs. 3) oder ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers für den Kraftfahrzeugverkehr (§ 11 Abs. 4).

Die nachstehend vorgenommenen Bewertungen gelten für den Regelfall. Kompensationen durch besondere menschliche Veranlagung, durch Gewöhnung, durch besondere Einstellung oder durch besondere Verhaltenssteuerungen und -Umstellungen sind möglich. Ergeben sich im Einzelfall in dieser Hinsicht Zweifel, kann eine medizinisch-psychologische Begutachtung angezeigt sein.
Eignung oder bedingte Eignung Beschränkungen / Auflagen bei bedingter Eignung
Krankheiten, Mängel Klassen A, A1, A2,
B, BE, AM, L, T Klassen C, C1,
CE, C1E, D, D1, DE,
D1E, FzF Klassen A, A1, A2,
B, BE, AM, L, T Klassen C, C1,
CE, C1E, D, D1, DE,
D1E, FzF

Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung, FeV) vom 13. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1980) in der Fassung des Inkrafttretens vom 01.05.2014. Letzte Änderung durch: Zehnte Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 16. April 2014 (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 15 S. 348, ausgegeben zu Bonn am 23. April 2014).

Die Wiedergabe des aufgeführten Textes erfolgt ohne Gewähr!

 

Quelle:

http://www.verkehrsportal.de/fev/anl_04.php

http://www.verkehrsportal.de/

Adipositas Fahreignung

Adipositas (Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht) und Übergewicht)
ist eine Krankheit nach internationalen Standard der WHO (ICD-10 unter dem Zahlenkürzel E66 auf übermäßiger Kalorienzufuhr. In Deutschlad sind etwa 23,4% der Männer und 23,9% der Frauen betroffen.
Das Adipositas auch direkte Folgen für Fahreigenschaft hat, wurde bisher wenig beachtet.
Dabei kann diese Gruppe deutliche Anzeichen ihrer körperlichen Einschränkungen bei wichtigen Standartbewegungen (Fahrstreifenwechsel, Abbiegen, Schulterblick) beim Fahren erleben.
Auch fällt zunehmend das Rückwärtsfahren, Ein- und Ausparkvorgänge, Ein- und Aussteigen mangels Bewegungsfreiheit schwerer.
Dazu kommen oft Folgekrankheiten wie:
Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herzinfakt, Schlaganfall usw.
Alle diese Krankheiten werden als Risikofakten für den Fortbestand der Fahreigung in der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung aufgelistet und sind somit verkehrsrechtlich relevant.

Quelle:
mobil und Sicher 2/15

Fahrerlaubnis bei Diabetes

Beantragt eine an Diabetes mellitus Typ erkrankte Person die Fahrerlaubnis für die Klassen D1, D1E, D und DE, kann es notwendig sein, ein Gutachten einzureichen, das einen Blutzuckerwert von unter 7,5 Prozent belegt. Ansonsten kann der Antrag auf die Fahrerlaubnis abgelehnt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden  (AZ. 7 K 3863/12)

Das Gericht hatte eine Klage auf verschieden Führerscheinklassen abgewiesen.

Eine Eignung sei nur bei guter Einstellung möglich. Der Nachweis einer guten Stoffwechselführung ohne Unterzuckerung muß erbracht werden.

Die D-Klasse ist für das Führen von Bussen notwendig

Quelle  Mobil und Sicher  2/15

Neue Berufsbezeichungen

A
Aus gegebenen Anlaß hier mal die neuen Berufsbezeichungen aus den Zeitungsanzeigen

Was bedeutet was 🙂     Ist es wirklich BESSER  oder NEU durch die neuen Bezeichnungen oder nur Augenwischerei??
Im Stellenmarktangebot zeigt sich deutlich der unaufhaltsame Fortschritt im Berufsleben. Neu geschaffene Berufe haben ausschließlich englische Namensbestandteile, die es gilt hier näher zu erläutern. Es wird nur absoluten Insidern eine eindeutige Übersetzung möglich sein.

Damit Sie sich nicht auf eine falsche Stellenanzeige bewerben oder etwas über das Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle erfahren, erhalten Sie hier einen groben Überblick derzeitiger, englischer Berufsbezeichnungen. Das Auftauchen von neuen Berufsbezeichnungen in immer kürzer werdenden Abständen, besonders auf dem IT-Sektor (IT = Informationstechnologie) ist ein deutlicher Indikator für die Schnelllebigkeit in der durch jugendlichen Elan und dem Streben nach schnellen Produktivitätswachstum geprägten Berufswelt. Wenn auch die anfängliche Euphorie am „Neuen Markt“ Ende der 90er Jahre verflogen ist und wieder Werte wie Erfahrung, Seriosität und Verlässlichkeit zählen.
Die Berufsbezeichnungen der „Old Economy“ (alte Wirtschaft) sind in der Regel Ausbildungsberufe, die der „New Economy“ (neue Wirtschaft) sind in der Regel gesetzlich nicht geschützte Betätigungsfelder.
Bewerbern wird bei Führung dieser Berufsbezeichnungen auch eine gewisse Bedeutung zuerkannt und gleichzeitig wird eine Aufwertung des Betätigungsfeldes erreicht. So avanciert der immer wieder als Ärmelschoner tragend dargestellte Buchhalter zum „Financial Analysten“, wenn auch mit einem erweiterten Tätigkeitsfeld.

Und wenn Sie in Ihrem Berufsleben mal wieder ihren Arbeitgeber in hoffentlich gutem Einvernehmen gewechselt haben, so sollten nicht gleich alle Brücken hinter sich abgebrochen werden. Hier bieten sich so genannte Alumni-Netzwerke an, deren Sinn und Zweck es ist, zu ehemaligen Mitarbeitern (auch Praktikanten, Studenten) weiterhin lockeren Kontakt zu halten. Besonders bei Mitarbeitern mit Spezialkenntnissen wird gerne bei Bedarf von den Firmen auf diese Ressource zurückgegriffen und für den Ehemaligen kann sich unter Umständen eine erneute Karrierechance ergeben.

Account Manager

Vertriebsbeauftragter mit oft technischer Ausbildung, der die zu verkaufenden Produkte für ein bestimmtes Verkaufsgebiet präsentiert und profihaft verkauft.

Und wenn ein Account Manager damit beauftragt ist, sich um die Betreuung von nationalen als auch internationalen Großkunden zu kümmern, sprich Schlüsselkunden, dann handelt es sich um einen Key-Account-Manager (KAM) mit oft wirtschafts-wissenschaftlicher Ausbildung.

Mit dem Begriff Account“ wird üblicherweise eine Assoziation mit Buchhaltung oder Rechnungswesen hergestellt. Damit hat diese neue Berufsbezeichnung jedoch nichts zu tun.

Application Engineer (AE)
Ein Ingenieur, der ein Projekt von der Planung bis zur Lieferung oder Aufstellung beim Kunden begleitet. Vor Ort nimmt er die notwendigen Einarbeitungen vor und unterstützt den Kunden anschließend im Rahmen von Wartungsverträgen bei technischen Problemen.

Artbuyer
Meistens in größeren Werbeagenturen anzutreffende Organisatoren mit Fremdsprachenkenntnissen, die mit der Beschaffung von Foto- und Kunstobjekten für beispielsweise Werbekampagnen beauftragt sind. Auch die gesamte Organisation, einschließlich Budgetüberwachung, fällt in seinen umfangreichen Tätigkeitsbereich.

Allrounder 
Dieser wörtlich übersetzt „Alleskönner“ zeichnet sich durch Vielseitigkeit im Tätigkeitsspektrum aus. Er soll Einkäufer, Personalleiter, Verkäufer und Servicetechniker gleichermaßen sein. Besonders in Kleinbetrieben oder Filialen ist dieser unternehmerisch denkende Typus gefragt.

Business Development Manager (BDM)
Das sind sozusagen die Hellseher einer bestimmten Branche. Sie bestimmen mit, wohin sich ein Unternehmen in Zukunft entwickelt. Ein BDM muss neue Projekte, analysieren, bewerten, gegebenenfalls auch umsetzen und den Trend beziehungsweise die Chance in der Zukunft erkennen können.

Category Manager (CM)
Dieses ist ein Begriff aus der Markenartikel-Branche und beschreibt als Aufgabenstellung, die bestehende Regalfläche nach verkaufsoptimierten Gesichtspunkten sinnvoll zu bestücken, dies auch in Zusammenarbeit mit der Lieferindustrie. Auch die Planung von Sonderaktionen gehört dazu. Das veränderte Verbraucherverhalten ist bei der Umsatzplanung vom CM mit einzubeziehen.

City-Manager
Die Aufgabe eines City-Managers besteht darin, die Innenstadt nach Bürgerwünschen mit Projekten wiederzubeleben und insgesamt attraktiver zu gestalten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, sind der Kontakt und die Zusammenarbeit mit der Kommune bzw. der Politik genauso notwendig wie der Kontakt zu Handel, Gastronomie und anderen Dienstleistungsbetrieben.

Community Manager
Dieser plant und vermittelt in der Internetgemeinde Gleichgesinnte zu meist geschäftlichen Interessengemeinschaften. Die Betreuung in Form von Unterhaltung, Einrichtung von Foren und Bereitstellung von Information wird mit dem Ziel vorgenommen, eine auf Dauer angelegte Kundenbindung zu erreichen und weiter auszubauen.

Content Manager (CM)
Dieser ist verantwortlich für den (immer aktuellen) Inhalt von Web-Seiten im weltweiten Internet genauso wie im firmeneigenen Intranet. Besonders die Informationsversorgung verbunden mit ansprechender Präsentation, die zum Verweilen animiert, gehören zum Tätigkeitsbereich eines CM.

Database Administrator
Besonders in Firmen und Behörden sammeln sich im Lauf der Zeit große Datenmengen an. Diese existenznotwendigen Daten, wie Kundenadressen, Materialbestände oder Abrechnungsdaten
müssen – auch aufgrund gesetzlicher Vorgaben – gesammelt, gepflegt und gesichert werden.
Dieses ist Aufgabe eines Database Administrator.

Data Warehouse Analyst
Firmeneigene Daten, seien es die des Rechnungswesens oder der Verkaufabteilung, werden vom Data Warehouse Analysten auf Anforderung von unterschiedlichen Abteilungen ausgewertet, aufgelistet und gegebenenfalls auch mit Illustrationen und Diagrammen präsentiert.

DTP-Layouter
Im Anschluss an die veralteten Technologien, die der frühere „Setzer“ beherrschen musste, hat ein DT= Desktop P = Publishing Layouter nunmehr die Aufgabe, am PC-Monitor Texte und grafische Elemente zu einem druckreifen Produkt zu gestalten.

E-Mail Agent
Telefonische Kundenanfragen an ein Call Center werden oft aufgrund fehlender Kompetenz oder weil erst Recherchen vorgenommen werden müssen, mit Rückrufen vertröstet. Ganz anders bei einer E-Mail. Hier kann ein E-Mail Agent gezielt recherchieren und kompetent antworten.

Energiebroker / Energietrader
So wie Waren des täglichen Lebens ist auch Strom eine Ware. Diese wird länderübergreifend ein- und verkauft. Besonders der bedarfgerechte Einkauf – Strom kann bekanntlich nicht gelagert werden – beziehungsweise der umsatzorientierte Verkauf ist das Betätigungsfeld eines Energiehändlers.

Event Marketing Specialist
Für bestimmte Anlässe werden Spezialisten gesucht, die es verstehen, ein Produkt oder Ereignis verkaufsfördernd zu organisieren und abzuwickeln. Hier ist die Stunde des Event Marketing Spezialisten gekommen. Die Erstellung der Einladungsliste gehört genauso dazu wie die kostengünstige Lösung der spektakulären Aufgabe, einen zu präsentierenden Pkw auf einen Turm zu hieven.

Financial Analyst (FA)
Dieser Berufsanhänger ist in den Finanzabteilungen der Firmen zu finden und wird allgemein mit der Aufbereitung und Analyse des im Rechnungswesen anfallenden Zahlenmaterials beauftragt. Im Besonderen gehört zu seinen Aufgaben die Erarbeitung von Planzahlen auf Spartenebene genauso wie auf Gesamtunternehmensebene z.B. als Entscheidungshilfe für die Geschäftsführung oder als Teil der Berichterstattung an die Obergesellschaft.

Food and Beverage Manager (F & B)
In größeren Hotels kümmert sich der F & B-Manager um die Wünsche der Gäste und die Führung der Mitarbeiter genauso wie um den Einkauf und die Qualität der Speisen und Getränke. Auch die Einhaltung und Überwachung gesetzlicher Auflagen gehört zu seinen Aufgaben.

Fraud Analyst
Sie sind die Detektive bei Banken, Versicherungen und Gro?firmen. Immer wenn es darum geht, betr?gerische oder zerst?rerische Angriffe (Sabotage, Viren) auf das Firmendatennetz abzuwehren, ist der Fraud Analyst gefragt. Routine?berwachung zu jeder Tageszeit und die Einrichtung von geeigneten Schutzmechanismen und Ausarbeitung von Notfallpl?nen geh?ren zu den vorrangigen Aufgaben.

Fundraiser
In sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen tätiger Mitarbeiter, der hauptberuflich nach Geldgebern für seine Institution sucht. Die Organisation von Benefizveranstaltungen gehört genauso dazu wie gezielte Spendenappelle an finanzkräftige Firmen und Privatleute.

Human Resources Developer
Insbesondere besteht die Aufgabe in der Entwicklung und Umsetzung von Personalkonzepten. Zu den vorrangigsten Aufgaben gehört die Weiterentwicklung, Pflege und Förderung des Nachwuchses. Die Auswahl und Steuerung von Trainern und Beratern gehört ebenfalls zum engeren Tätigkeitsfeld.

Idea- oder Innovation Manager
Das in vielen Unternehmen bereits bestehende Mitarbeitervorschlagwesen wird von einem im Grundwesen kreativen Idea- oder Innovationsmanager zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozeß weiterentwickelt, wobei das gesamte Unternehmen einbezogen wird.

Infobroker
Ein Infobroker recherchiert im Allgemeinen als auch im kostenpflichtigen Internet aber auch in Offline-Datenbanken nach Informationen, die ein Auftraggeber erfragt. Die beschafften Informationen bewertet und selektiert er nach wirtschaftlich sinnvollen Aspekten.

Investor Relations Manager
Die von Börsen- und Wirtschaftsanalysten zu Beurteilungszwecken benötigten Gesellschaftsinformationen, z.B. bei einem beabsichtigten Börsengang, werden von einem Investor Relations Manager aufbereitet und bedarfsorientiert weitergegeben. Dieser Berufszweig ist im weitesten Sinn eine Weiterentwicklung der Aufgabenstellung einer Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit

IT-Consultant
Sobald es darum geht, neue Technologien im IT-Bereich einzuführen, ist der IT-Consulter in seiner Eigenschaft als Analyst und Projektmanager gefragt.
Nicht nur die Beratung und Planung eines geeigneten Systems sondern auch die gesamte Umsetzung eines Projektes gehört zum Aufgabenbereich.

Listbroker
Wenn Sie bei einem Preisausschreiben oder auf einer Internetseite ihr Persönlichkeitsprofil, vielleicht auch noch mit Einkommensangabe preisgeben, so landet diese Adresse mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei einem Listbroker. Dieser verkauft oder gestattet die Nutzung gegen Entgelt der zuvor nach Zielgruppen aufbereiteten Daten.

Mediator
Bevor Streitigkeiten hinsichtlich einer Firmenrechtsnachfolge, Erbauseinandersetzung oder auch Scheidung teuer und nervenaufreibend vor einem Gericht ausgetragen werden, tritt der rechtskundige Mediator als Vermittler und Schlichter auf und das unter Wahrung der Interessen aller beteiligten Parteien.

Merchandiser
Wenn „Merchandising“ mit „verkaufsfördernde Maßnahmen“ übersetzt wird, so trifft das den Nagel auf den Kopf. Sobald ein Produkt und die damit verbundene Marke in unterschiedlichen
Verkaufsstätten in gleicher Weise präsentiert werden soll (Stichworte -„Corporate Identity-Unternehmenserscheinungsbild in der Öffentlichkeit“ und „Corporate thinking-Unternehmensphilosophie“), ist der Merchandiser mit der Realisierung beauftragt.

Öko-Auditor
Dort wo die Durchführung und Einhaltung von umweltrelevanten Verordnungen und Gesetzen gefordert wird, ist der Öko-Auditor tätig. Die von einem Unternehmen oft auch zu Werbezwecken erklärte Umweltfreundlichkeit, wird hinsichtlich dieser Aussage überprüft und je nach Aufgabenstellung auch vom „Umweltgutachter“ zertifiziert.

Outsourcing-Consultant
Der zunehmende Kostendruck auf Unternehmen zwingt diese dazu, bestimmte Teilbereiche auszulagern und von spezialisierten Dienstleistungsunternehmen ausführen zu lassen. Die PC-Netzwerkbetreuung, der Bewachungsdienst oder die Personalbeschaffung sind Beispiele hierfür. Der Outsourcing-Berater sucht geeignete Dienstleister, prüft diese, schließt Verträge ab und Überwacht deren Einhaltung.

POS-Manager
Die bisherige Tätigkeit eines Außendienstmitarbeiters, die oft nur auf Verkauf und Umsatz ausgerichtet war, wird erweitert um die kundenspezifische Beratung und Überprüfung der getroffenen Vereinbarungen wie beispielsweise die optimale Positionierung der Ware im Regal. Das Tätigkeitsziel ist, höchstmögliche Umsätze bei optimaler Rentabilität zu erwirtschaften.

Recruiter
Der Recruiter ist in der Personalabteilung angesiedelt und dort mit der Aufgabe betreut, geeignetes Personal für die anfordernden Abteilungen einzustellen. Zuvor werden eingehende Bewerbungen (auch die von internen Stellenausschreibungen) selektiert und bei entsprechender Eignung Vorstellungsgespräche mit der Fachabteilung organisiert.

Risk Manager
Wenn es darum geht neue, bedeutende Geschäftsverbindungen einzugehen, ist die Stunde des Risk Managers gekommen. Dieser Überprüft die Kreditwürdigkeit eines Kunden genauso wie die politische Stabilität eines Landes in dem ein Auftraggeber ansässig ist. Auch das allgemeine Vertragswesen kann mit Risiken behaftet sein, die es gilt zu erkennen und zu minimieren oder besser noch, auszuschließen.

Runner
Das was bisher schlechthin als Bote bezeichnet wurde, hört jetzt auf den Namen „Runner“. Er ist derjenige, der die unverzügliche Zustellung und Verteilung von Geschäftsunterlagen innerhalb
großer Verwaltungen, Behörden oder Kliniken vornimmt. Meistens ist er per pedes unterwegs – aber auch als Fahrradkurier kann man ihn antreffen.

Screen Designer
Damit ein Internetsurfer möglichst lange auf einer Seite verweilt, muss diese optisch ansprechend und interessant gestaltet sein. Hierin sieht ein Screen Designer sein Betätigungsfeld. Die derzeitige Technik erfordert bisweilen lange Seitenaufbauzeiten, die ein Screen Designer bei seiner, insbesondere grafischen Gestaltung, berücksichtigen muß – denn bei Nichtbeachtung wird die Seite gleich wieder weggeklickt und Umsatzeinbußen sind die Folge.

Store Manager
Filialleiter, Geschäftsleiter oder Verkaufsstellenleiter sind die herkömmlichen Berufsbezeichnungen. Es sind die meist als Groß- oder Einzelhandelskaufleute ausgebildeten Manager eines Supermarktes oder Einzelhandelsgeschäftes und verantwortlich für Warendisposition, Lagerung, Verkauf und Personalführung. Ein Store Manager im Filialbetrieb berichtet an den übergeordneten Bezirks- oder Bereichsleiter; bei einem Einzelbetrieb direkt an den Inhaber.

Supply Chain Manager (SCM)
Allgemein wird unter Supply Chain Management (Versorgungskette oder Wertschöpfungskette) eine Weiterentwicklung der traditionellen Logistik verstanden. Die vornehmlichste Aufgabe eines SCM besteht in der aktiven Gestaltung, Steuerung, Überwachung, Optimierung und Betreuung aller in einer Produktionskette integrierten Beteiligten, von der Beschaffung und Rohstoffgewinnung, der Lagerung, der Produktions(ablauf)planung bis hin zur termingerechten Auslieferung beim Kunden. Nur die zielgenaue Eingliederung und Feinabstimmung aller Beteiligten einschließlich der Vernetzung der Informationsströme in dieser Kette führt zum gewünschten Ziel, nämlich reibungslos und „just in time“ zu liefern.

Teletutor
Der Mitarbeiterweiterbildung während der Arbeitszeit wird im Zeitalter der schnell voranschreitenden neuen Technologien große Bedeutung beigemessen. Ein neuer Weg das Wissen auf dem neuesten Stand zu bringen ist die Weiterbildung via Internet. Dort werden, anders als beim konventionellen Fernstudium, die Lernwilligen durch einen Teletutor online betreut. Interaktive Wissensüberprüfung ist genauso möglich wie die Teilnahme an Chats oder Videokonferenzen.

Travel Manager
Die fortschreitende Globalisierung macht es notwendig, die verstärkt anfallenden Geschäftsreisen hinsichtlich der Wahl des geeigneten Beförderungsmittels optimal und kostengünstig zu planen. Der Abschluss von Rahmenverträgen mit Mietwagenfirmen oder Hotels gehört genauso dazu wie die Beherrschung der einschlägigen steuerlichen Vorschriften für die Abrechnung von Reisenkostenabrechnungen. Mehrsprachigkeit ist unabdinglich.

Underwriter
Die Täigkeitsverwandtschaft zu einem Risk Manager ist nicht zu verkennen. Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass ein Underwriter für Versicherungsgesellschaften tätig ist. Er muss Brand-, Feuer- oder Witterungsrisiken genauso einschätzen können wie das von zu versichernden Schiffsladungen ausgehende Risiko bei einer Havarie hinsichtlich der Regressinanspruchnahme bei einer auftretenden Umweltkatastrophe.

Wellness-Trainer
Nicht nur gestresste Frauen auch immer mehr Männer unterziehen sich eigens auf Körper, Geist und Seele harmonisch abgestimmten Verwöhnprogrammen. Diese werden vom Wellness-Trainer durchgeführt mit dem Ziel, den Körper des Gastes zur Regeneration anzuregen. Er begleitet in sieben Tagen der Woche die Entspannungshungrigen und berät in Ernährungsfragen, animiert zu sportlichen Aktivitäten und sorgt für ein entspannendes Ambiente.